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Herzlich willkommen auf der Website des a.a.a. e.V.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Seit 1971 bieten wir Initiativen für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund an. Wir treten für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen in Regensburg ein. Für Gleichberechtigung einzutreten bedeutet, Diskriminierungen aller Art und besonders Rassismus zu bekämpfen.

Viel Spaß beim Stöbern und Informieren!

Regensburg, 07.10.2020

Wir suchen aktuell Übungsleitungskräfte für die Mittags-/Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung

Du studierst Soziale Arbeit oder Erziehungswissenschaften und hast Lust neben dem Studium 1-2 Tage als Übungsleitungkraft in einem netten Team mit Grundschulkindern zu arbeiten? Dann melde dich unter info(at)aaa-regensburg.de

Basierend auf unserem Vereinszweck achten wir darauf, in unserer Einrichtung Wirkungsmechanismen von Diskriminierung, mit besonderem Augenmerk auf Rassismus, entgegenzuwirken. Außerdem legen wir großen Wert auf die Prävention von sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt. Das bedeutet, dass sich unser Handeln an einem Schutzraumkonzept orientiert, das stetig fortgeschrieben und evaluiert wird. Dieses Konzept bietet uns die Möglichkeit unser Handeln zu reflektieren und uns fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Wir würden uns freuen, Menschen, die daran Interesse haben, im a. a. a. begrüßen zu dürfen.

Ein Tätigkeitsschwerpunkt der Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung liegt auf der Unterstützung und Förderung unserer Teilnehmer_innen im Zweitsprachenerwerb. Dazu werden neben der Hausaufgabenhilfe gezielte Angebote in Deutsch als Zweitsprache durchgeführt. Dies wird ergänzt durch „spielerisches Lernen“ in der Freizeit. Über den Mittagszeitraum werden die Kinder beim Mittagessen begleitet. Die Gruppe der Kinder setzt sich zusammen aus fest angemeldeten Schüler_innen der Jahrgangsstufen eins bis vier, welche teils die Regel- teils die Deutschklassen besuchen. Die Nachmittagsbetreuung findet von Montag bis Donnerstag statt. Unser Ziel ist es, die Kinder so individuell wie möglich zu fördern.

Regensburg, 28.05.2020

Stellungnahme zu Covid 19 Infektionen und Lagerunterbringung – 28. Mai 2020

Seit Jahren lautet die Forderung nach dem Ende der Lagerunterbringung Geflüchteter gleich. Mit Einführung der ANKER-Zentren ist die Lagerunterbringung aber ausgeweitet statt verringert worden. Die Problematiken erstrecken sich über Kindeswohl, psychische Gesundheit, fehlende Privatsphäre und Enge hin zu Mehrbettunterbringung, Versorgung in Gemeinschaftsküchen, gemeinsame Sanitäranlagen usw.

Aktuell haben die Folgen von Lagerunterbringung mit den Masseninfektionen von Covid 19 einen neuen Höhepunkt erreicht. Früher oder später war dies unter den bestehenden Zuständen unausweichlich und leider bisher kein Motivator die Lager zu schließen. Dennoch möchten wir dringend an die Entscheidungsträger_innen appellieren die Lagerunterbringung zu beenden. Deutlicher kann diese Notwendigkeit nicht werden. Wir fordern die Schließung aller Lager und Unterbringung in Hotels, Wohnungen und anderen Einzel- oder Familienzimmer.

Die Lagerpflicht gilt zwar nicht für alle Menschen, die in den Gemeinschaftsunterkünften leben, aber aufgrund mangelndem bezahlbarem Wohnraums sind sie weiter „gezwungen“ dort wohnen zu bleiben. Deshalb muss eine weiter Forderung sein, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es zeigt sich, dass die Wohnungspolitik der letzten Jahre in Regensburg nicht nur ignorant sondern konkret gefährden ist.

Neben der gesundheitlichen Lage werden im Zuge der Pandemie weitere Ungleichheiten verstärkt. Dabei möchten wir den Aspekt des Homeschoolings und der Quarantäne im Lager hervorheben. Seit über 10 Wochen bedeutet der Schulalltag für einen Großteil der Schüler_innen das Lernen von zu Hause aus. Für ein Auffangen des fehlenden Schulbesuchs und zusätzlicher Bildungsangebote, sind Ressourcen nötig, wie ausreichend häuslicher Raum, Ruhe, Zeit, technische Ausstattung, Sprachkenntnisse, schulische Fähigkeiten und psychische Belastbarkeit der Eltern. All dies gestaltet sich für Menschen in prekären Lebenslagen, mit geringem oder keinem Einkommen und fehlendem Zugang zu all diesen Ressourcen besonders herausfordernd, wenn nicht gar unmöglich. Zu dritt oder viert in einem Raum kann nicht in Ruhe Hausaufgaben gemacht werden.Mit fehlendem Internetzugang bzw. ohne ausreichend Datenvolumen und W-Lan, können ergänzende schulische Angebote des Homeschoolings nicht genutzt werden.  Durch Infektion oder Quarantäne erhöht sich der Zeitraum, in dem unter diesen Umständen gelernt werden muss. Je Mehr Quarantäne, desto mehr Homeschooling unter widrigen Bedingungen.

Aber nicht nur Lernen, auch Spielen an kindgerechten Orten leidet darunter. Sammellager sind kein Ort zum Lernen, kein Ort zum Spielen, kein Ort Infektionen aus dem Weg zu gehen, kein sicherer Ort. Kein Ort für Kinder, kein Ort für Erwachsene, kein Ort für Niemand.

Wir fordern ein Ende der Lagerunterbringung!

Regensburg, Mai 2020

Bitte um Spende von Kinderbüchern

Der Schulausfall und die fehlenden Zusatzangebote der Betreuung und Förderung treffen viele Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund besonders hart. Für ein Auffangen des fehlenden Schulbesuches und zusätzlicher Bildungsangebote, sind Ressourcen nötig, wie ausreichend häuslicher Raum, Zeit, technische Ausstattung, Sprachkenntnisse, Wissen, schulische Fähigkeiten und psychische Belastbarkeit der Eltern. All dies gestaltet sich für Menschen in prekären Lebenslagen, mit geringem Einkommen und fehlendem Zugang zu all diesen Ressourcen besonders herausfordernd.

Um zu verhindern in der Zeit des Homeschoolings abgehängt zu werden, sind wir auch als Einrichtung gefragt, weiter Chancenungleichheit entgegen zu wirken. Aktuell bieten wir für die Kinder- und Jugendlichen, die an den Angeboten des a.a.a. e.V. teilnehmen, u.a. virtuelle Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung sowie telefonische Beratung an.

Zuletzt fiel uns dabei auf, dass einige der von uns betreuten Kinder keine Kinderbücher zu Hause besitzen. Gerade in Zeiten von Covid-19 können Bücher nicht nur eine gute Gelegenheit zum Lernen der deutschen Sprache sein, sondern auch dazu dienen, die Zeit mit einem schönen Buch kurzweilig zu gestalten. Daher bitten wir um die Spende von Kinderbüchern für das Grundschulalter von 6-10 Jahren. Gerne bringen sie diese bei uns vorbei, wir sammeln diese und geben die Bücher direkt an die Kinder weiter. Wir bitten dabei nur gut erhaltene Kinderbücher, Lesebücher, Abenteuer- und Märchenbücher an uns weiter zu geben. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, rufen Sie bitte vorher bei uns an 0157-32884214 oder senden uns eine E-Mail an info@aaa-regensburg.de

Regensburg, April 2020

Digitales Angebot

Die aktuelle Situation fordert eine Umgestaltung der gewöhnlichen Lehr- und Lernsituation. Ähnlich wie Schulen möchten auch wir alternative Möglichkeiten nutzen.  So bieten wir weiterhin Unterstützung für unsere Schüler_innen und deren Familien an.

Dies geschieht in Form von online Sprachtrainings, virtueller Hausaufgabensprechstunde für Kinder und Eltern sowie Eins-zu-Eins-Prüfungsvorbereitung und Nachhilfe über virtuelle Plattformen. Eine weitere unkomplizierte Beratungsmöglichkeit stellt das Telefon dar.

Durch digitale und telefonische Unterstützung sind wir weiter Ansprechpartner für unsere Teilnehmer_innen und beraten und begleiten sie beim Lernen.

Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Regensburg, März 2020

Liebe Besucher_innen,

aufgrund der momentanten Situation findet auch bei uns kein regulärer Betrieb statt. Ihr könnt uns aber jederzeit per Email kontaktieren: info[at]aaa-regensburg.de

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV2 und damit einhergehenden Maßnahmen in verschiedenen Sprachen im Rahmen des MiMi Projekts sind hier zu finden.

Weitere Informationen auf Englisch: https://handbookgermany.de/en/live/coronavirus.html

Alles Gute!

Aktuell haben wir eine Praktikumsstelle für Studierende der Erziehungswissenschaft B.A. zu besetzen. Bei Interesse schaut doch mal hier.

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